Johannes-Neuhäusler-Schule Schönbrunn

in ARGE mit a|sh sander.hofrichter architekten
Bauherr: Franziskuswerk Schönbrunn
Standort: Schönbrunn bei Dachau
LPH: 1-9
Fläche | BGF: 10.754 m²
Status: im Bau

Die Johannes-Neuhäusler-Schule befindet sich am Ortsrand von Schönbrunn und ist Teil einer langfristigen Entwicklungsplanung für das Franziskuswerk. Die Schule setzt sich aus vier versetzt stehenden Häusern zusammen, die jeweils an den Giebelseiten über eine Magistrale verbunden sind. So soll eine leichtere Orientierung für die geistig und körperlich behinderten Kinder, die hier künftig zur Schule gehen, erreicht werden.

In zwei der Gebäudeteile sind die 16 Klassenzimmer und mehrere Fachunterrichtsräume für drei unterschiedliche Schulstufen – Grund- Mittel- und Berufsschule – untergebracht. Die Klassen- und die dazwischengeschalteten Gruppenräume orientieren sich zur Landschaft im Süden und im Norden. Die Fassade wird akzentuiert mit Sichtbetonrahmen, in denen hinter textilen Markisen, großformatige Fensteröffnungen viel Tageslicht ermöglichen. In den Mittelspangen befinden sich Pflegebäder, Abstellräume sowie Garderoben. An den Stirnseiten enden die Ebenen in offenen Arbeitsbereichen, den sogenannten zentralen Mitten, die jeweils über drei vertikale Fensterelemente belichtet werden. Die große zweigeschossige Aula mit abgesenktem Zuschauerraum, Lehrküchen, eine Schülerbibliothek und die Verwaltung werden in einem weiteren Gebäudeteil untergebracht. Eine Kleinfeldturnhalle und ein Therapiebad mit Umkleiden und Nebenräumen kommen im vierten Gebäudeteil unter.

Durch die versetzte Anordnung der Baukörper werden vier Höfe ausgebildet, von denen drei mit Spielgeräten, oder Ruhezonen mit Pflanzbeeten ausgestattet, als Pausenhöfe genutzt werden. Der vierte Hof führt als Eingangshof zum Schulgebäude.