Studentenwohnheim Bayreuth

mit Rita Lex-Kerfers Landschaftsarchitekten
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Der Städtebau bildet über eine geschlossene Bebauung mit qualitätsvoller Zuordnung der öffentlichen und privaten Räume sowie zwei Ost-West orientierte Hochpunkte eine charakteristische Silhouette. Ein selbstbewusster Baukörper bildet ein „Kettenglied“ im neuen Wissenschaftspark mit hohem Wiedererkennungswert und Potential zur Anknüpfung.

Die zwei- und sechsgeschossige Bebauung nimmt die Höhenbezüge und die Staffelung des Fraunhofer Instituts im Süden auf. Durch die Anordnung der Baukörper ist eine hervorragende Besonnung (Ost/West) und Belüftung der studentischen Wohnbereiche gegeben. Der zweigeschossige Mittelbau öffnet sich nach Norden und Süden; er markiert so den Vorplatz zum sich zukünftig anschließenden Mini-Campus.

 

Die funktionale Aufteilung des Gebäudes hat sowohl eine effiziente Erschließung als auch Kommunikation und Nachbarschaften der studentischen Einheiten im Fokus. Die nach außen großmaßstäbliche städtebauliche Struktur wird im Inneren in überschaubare Einheiten und identitätsstiftende Wohnbereiche aufgegliedert. Alle Individualräume sind nach Süden, Westen und nach Osten ausgerichtet. Über die große zentrale Halle mit multifunktionalem Gemeinschaftsfoyer erschließen sich Gebäude und Innenhof. Die flexiblen Einbauten im Foyer sind über schallgeschützte Theatervorhänge abgetrennt und lassen sich nach Bedarf zusammenschieben. Auf allen Ebenen entstehen vielfältige Orte für Austausch, Kommunikation und Nachbarschaft sowohl in den gemeinschaftlich definierten Funktionsbereichen als auch in informellen Nischen. Im 1. Obergeschoss wird zudem eine große nutzbare Terrasse geschaffen. Im nordseitigen Erdgeschoss befinden sich die Technik- und Nebenräume.