Landsberger Straße 191 München

Konkurrierendes Planungsverfahren 2011
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Das neue Geschäftshaus besetzt als markantes Haus die Ecke Landsberger / Elsenheimer Straße und stärkt die Achse Hauptbahnhof-Laim-Pasing als neue attraktive Adresse. Der Baukörper entsteht aus der Überlagerung von einem prägnanten inhaltlichen Konzept und dem Dialog mit den stadträumlichen Bezügen zur Nachbarschaft.
Die Gebäudekonfiguration besteht aus der den Stadtraum schließende Außenspange und einer inneren, untergeordneten Spange, die den Innenhof umschließt. Während der äußere Blockrand in Höhe und Ausprägung mit den Abstufungen auf die Höhenbezüge des Kontextes reagiert und eine starke stadträumliche Markante an der Ecke, am Brückenkopf, ausbildet, wird die innere, den Innenhof abschließende Raumspange einerseits durch die beiden Richtungen des Grundstückes und andererseits durch den hineinfließenden öffentlichen Raum bestimmt.
Der entstehende Innenhof kann multifunktional als halböffentlicher, städtischer Raum genutzt werden und wird zur qualitätsvollen Schnittfläche zwischen öffentlichem und privatem Raum.

Die Erscheinung des Hauses ergibt sich aus dem konzeptionellen Ansatz der städtischen äußeren Kante und der tieferliegenden transparenten Innenspange. Nach Außen erhält das Gebäude eine homogene, städtische Fassade aus rhythmischen, gefärbten Stahlbeton-Elementen, die das im Kontext vorgefundene „Wand-Öffnungs-Verhältnis“ interpretiert und eine homogene Hülle bildet. Die Verschattung erfolgt mit flexiblen Jalousien. Die leichte Innenspange erhält eine transparente Fassade mit variablen Verschattungselementen.